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Momo

Anfänger

Beiträge: 16

Geburtstag: 18. August 1979 (31)

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: NRW

1

Donnerstag, 10. Juni 2010, 10:22

Durchfall

Hallo zusammen,

mein Spitz hat mal wieder Durchfall. braun-blutig, stinkt schrecklich.... Bin sofort zum Tierarzt. Ziehen jetzt das volle Programm durch. Gestern Blutabnahme, der arme, er war soooo tapfer... Jetzt sammle ich fleißig Kot ein fürs Labor. Er soll jetzt 6-8 Wochen Royal Canin "Gastro intestinal moderate calorie" essen. Hat einer von Euch Erfahrung? Ok werde das jetzt wohl mal durchziehen müssen, aber ich weiß jetzt schon das es schwer wird, denn nur Trockenfutter... Oh je er bekam sonst Reis mit Hühnchen oder hartgek. Ei mit Kartoffelpüree auch mal ein Brot mit Käse....
Ich lass jetzt auf alles testen. Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Parasiten,... Tierärztin meint es könnte auch eine Futterunverträglichkeit sein im schlimmsten Fall wohl IBD. Wir sind fix und fertig lass meinen kleinen nicht mehr aus den Augen. Bin froh wenn morgen Vormittag ein Teilergebnis da ist von den Blutwerten. Kot werde ich morgen früh abgeben und ca. Die. Ergebnisse bekommen. Lass auch zusätzlich am Dienstag morgen ein Ultraschall machen.
Sollte einer von Ähnliches erlebt haben oder kennen würde ich mich freuen wenn Ihr mir kurz was berichtet.
Ach so ich soll ab heute "METRONIDAZOL ARTESAN-DROSSAPHARM" geben 2x tägl. 1 1/2 Tabl.
Hoffe er übersteht das gut und es wird nichts schlimmes festgestellt.
Daniela ?( ;(

Beiträge: 2 357

Geburtstag: 12. September 1963 (46)

Name: Jutta

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Landshut/Niederbayern

2

Donnerstag, 10. Juni 2010, 12:08

Hallo Daniela!

Ich würde auf jeden Fall erst mal die Kotuntersuchung abwarten bevor ich den Hund mit Antibiotika vollstopfe. Deine Tierärztin vermutet wohl Giardien, nach der Medikation. Da gibt es übrigens auch einen Schnelltest, der ist recht zuverlässig. Da mußt Du keinen Kot sammeln und es reicht ein winziges Bröckchen. ( oder ein Teelöffelchen) ;-)

Das mit dem Trockenfutter würde ich keinesfalls machen! Wenn es Giardien sind dann freuen sich die schrecklich über die kohlehydratreiche Kost! Kartoffelpüree, Brot und Reis sind allerdings genau so schlimm!

Erstmal den Hund fasten lassen, aber viel Flüssigkeit anbieten. Behandlung symptomatisch und erst nach Diagnosestellung Medikamente verabreichen.

Wenn es Giardien sind kannst Du dir den Ultraschall sparen.

Viele Grüße

Jutta und die J`s

WaukiDino

schlecht löschbar

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Geburtstag: 21. Februar 1971 (39)

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: NRW

3

Donnerstag, 10. Juni 2010, 12:13

Wenn es keine Giardien sind, ist die Futtermittelunverträglichkeit am naheliegendsten, sofern alle Blutwerte o.K. sind.

Ich würde dann eine Ausschlußdiät machen und gut ist, dann weißt du, was du füttern kannst und was nicht.

Getreideprodukte on Mass vertragen ja viele Hunde nicht, wenn mein Rüde solche Sachen wie Nudeln, Reis usw. täglich bekäme, wäre seine Darmflora auch wieder hinüber und der blutige Durchfall wieder da, alles schon gehabt.

Wünsche dir viel Glück!
Viele Grüße

Silke

Hindernisse sind die schrecklichen Dinge, die Du siehst, wenn Du das Ziel vor Augen verloren hast

Dino, der schöööönste Forumsspitz !

elfchen

Profi

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Geburtstag: 17. September 1949 (60)

Name: Ulla

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4

Donnerstag, 10. Juni 2010, 12:31

Das erinnert mich immer wieder so an meinen Tristan

Der hatte eine Geflügelallergie................
Aber bis das herausgefunden wurde, wäre er mir fast gestorben. Ich möchte gar nicht mehr darüber nachdenken, was da alles untersucht wurde -und mit jedem Ergebnis (was ja immer besagte, der Hund ist kerngesund) ging es auch mir schlechter.
Hat lange gedauert, bis ich dann selbst darauf gekommen bin, dass ich einfach ausprobiert habe, was ihm nicht bekommen könnte.
Und gerade an Geflügel hatte ich auch nicht sofort gedacht.
Als er dann konsequent nichts mehr mit Geflügel bekommen hat, war er schlagartig wieder fit.

LG Ulla

Liebe Grüße,
Ulla

Lächeln ist die beste Art, seinen Mitmenschen die Zähne zu zeigen.

gremlin1

Spitzprofie

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5

Freitag, 11. Juni 2010, 12:35

Als aller Erstes, im Sommer sind unsere Hunde mit Durchfällen öfter belastet als sonst.
Als Nächstes tippe ich auch auf Giardien,die gerade um diese Jahreszeit häufig auftreten.Metronidazol ist das häufigst gegebene Mittel gegen Trichmonaden,Giardien und anderen Anoroeben.
(Bei meinen Diskusfischen hat das auch immer gut geholfen) bei Frauen hilft es auch gegen bestimmte Infektionen,und , es ist kein Antibiotikum in dem Sinne wie wir es kennen,denn es zerstört quasi den Erreger in seiner Genstruktur damit er sich nicht mehr vermehren kann.

Allerdings,kann es auch einfach von irgendeinem verdorbenen Futterstück kommen.Hast du was vom Tisch gefüttert Wurst oder so???Oder hat er irgendwo was gestohlen?Dann stinken die Hunde nehmlich sehr.Aber es müsste spätestens nach drei Tagen wieder weg sein.

Füttere mal deinem Hund gebratene Rinderleber und hole dir mal eine Packung Veyxal Antilax.Damit bekommst du Durchfälle recht schnell in den Griff.(in kleinen Mengen anmischen und unters Futter geben oder mit einer Spritze direkt ins Maul)
Lass dir vom TA eine Elektrolytmischung vorschlagen und gib diese zu trinken.
Ansonsten schwarzer Tee mit etwas Zucker (Fruchtzucker oder was Glukose)und etwas Salz zum trinken geben.

Gute Besserung das wird wieder gut,ist halt echt unangenehm für Mensch und Tier......lG Christel
Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum (C. Zuckmayer)

Wir tragen unsere Viocca ,Eliot,Ronnie,Läusel ,Irena und unsere Babsie fest im Herzen.
Kein Tag vergeht ohne einen Gedanken an euch,Danke dass ihr uns so viel Liebe geschenkt habt,
und so viel Freude.Ihr fehlt!!!

Momo

Anfänger

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6

Freitag, 11. Juni 2010, 17:01

Hallo Ihr lieben,

erstmal vielen, vielen Dank für eure Antworten und Ratschläge. Meine Tierärztin hat heute Mittag angerufen und gesagt das ein teil Blutwerte schon zurück sind. Also ich kann schon mal was durchatmen.... Leber, Nieren, rote Blutkörperchen sind wohl in Ordnung. Jetzt muss ich noch auf die restlichen Ergebnisse warten :-( Die gucken wohl noch nach irgendeinem Vitamin usw. wenn das beim Hund fehlt oder zu wenig vorhanden ist, verursacht das wohl auch Durchfall. Kotprobe ist weg, jetzt muss ich wohl übers Wochenende richtig tapfer sein und kann ja nur auf Ergebnisse warten. Dem kleinen gehts so weit gut. Also der Hund vom Nachbarn wird so richtig zur "Schnecke" gemacht... Er läuft durch den Garten, Bellt, spielt mit seinen Stofftieren und sein "Geschäft" sieht auch wieder gut aus. Ich hoffe so sehr dass nix schlimmes bei den Untersuchungen raus kommt. Ich werde sobald Ergebnisse da sind, euch mal auf dem laufenden halten, was ihm gefehlt hat.
Ich hab auch ein bisschen angst wegen diesen Giardien oder Parasiten usw. Er hat so nicht gegessen. Es sei denn im Garten. Ich schaff das nicht immer direkt dem hinter her zu gehen. Denn er bringt mir echt ab und zu tolle Geschenke. Letztes Jahr war echt schlimm, dieses Jahr war noch nichts. Letztes Jahr bekam ich dann tote Mäuse, oder frische Frösche aus dem Teich..... War echt toll.... Naja.
Ok ich werde mich nächste Woche wieder melden und berichten.
Danke an Euch bis dann Daniela :thumbsup:

NinaWB

Spitzverrückt

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7

Samstag, 12. Juni 2010, 10:32

Giardien

Hallo zusammen,



von diesen sch*** Giardien sind wir zur Zeit selber betroffen. Merlin haben wir am 16.4. aus dem Tierheim geholt und da hatte er schon Durchfall (angeblich kurz vorher komplett durchgecheckt worden - alles in Ordnung - TSE). Dann haben wir zunächst abgewartet, da es für den Hund ja einige Umstellungen gab: Neue Umgebung, neue Menschen, neue Hunde und teilweise anderes Futter (TroFu haben wir das Gleiche genommen, aber Nass wird im Tierheim das gefüttert, was gerade da ist). Nun, nach einiger Zeit haben wir dann mal das Futter gewechselt, nicht besser. Allgemeinbefinden vom Hund aber super, keine EInschränkungen. Dann Kohletabletten gegeben und Diät (Hühnchen, Reis... das übliche). Keine Besserung. Tierarzt konsultiert (Vertretung - grrr), Vermutung Giardien. Ohne Test behandelt. Wurde nicht besser. Wieder Tierarzt (richtiger Doc aus dem Urlaub zurück): Test auf Giardien: Positiv! Mit anderem Medikament behandelt, nicht besser. Nun wieder da hin, Test immernoch positiv (Test kostet jeweils 25 €). Anderes Medikament, nochmal 10 Tage. Laut Arzt sind diese Dinger echt hartnäckig! Ich warte diese Behandlung noch ab. Wenn es dann nicht besser ist, wechsel ich den Arzt! Der arme Hund weiss wahrscheinlich schon gar nicht mehr, wie es sich anfühlt festen Stuhl zu haben :( Dazu kamen dann noch Würmchen... :( Aber die sind jetzt weg! Gott sei Dank haben sich bisher die anderen Wauzis scheinbar nicht angesteckt. Haben sie nur am Anfang direkt einmal mitbehandelt, da Anzeichen da waren...

Will sagen: Kann echt anstrengend sein, wenn man diese Viecher einmal hat. Oder wir haben einfach besonders hartnäckige erwischt :(



Ich drücke Dir jedenfalls ganz ganz doll die Däumchen, dass bald alles wieder ok ist!
Lieben Gruß, Nina mit Senior Lucky und Junior Merlin...



Der Spitz: Eine spitzen Rasse, die unbedingt unterstützt werden muss!

Momo

Anfänger

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8

Samstag, 12. Juni 2010, 16:28

Hallo,

Tierarzt hat heute morgen angerufen. Restlichen Blutwerte waren nun auch da. Also er hat ein Mangel an Vitamin B12 und da die Ärztin wohl zu wenig Blut abgenommen hat um noch Bauchspeicheldrüse und Folsäure zu testen, darf der arme kleine am Dienstag nochmal tapfer sein. Es scheinen wohl "Darmbakterien" vorhanden zu sein. Aber welche muß ich jetzt abwarten, die Kotprobe ist ja erst Freitag zum Labor geschickt worden. Ich sags Euch bin echt fix und fertig. Was heißt das denn Darmbakterien? Gefährlich oder bekommt man das wieder in den griff? Sie meint es könnte durchaus sein, dass er sich an einer Pfütze oder an unserem Fischteich infiziert hat. Haben gerade eben als erstes diesen sch.... Teich eingezäunt, so das er da nicht mehr dran kommt. Nun heißt es weiter warten. Aber bin jetzt schon nervös und hab angst wegen diesen Bakterien. Kot ist aber mittlerweile wieder OK. Na gut ich füttere ja jetzt auch erstmal dieses Royal Canin. Und dieses Medikament soll ich erstmal geben, denn sollten wohl zusätzlich noch Parasiten vorhanden sein, können die sich wohl erstmal nicht so stark vermehren. Ich mache 20 Kreuze wenn ich in den nächsten Tagen die Ergebnisse bekomme und genau weiß was auf uns zu kommt. . . Diese Ungewissheit macht mich wahnsinnig. ;(

Martina

Hundikutsikas

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9

Samstag, 12. Juni 2010, 18:53

Hallo Daniela,

im Darm leben sozusagen " gute und schlechte Bakterien " und die können durch verschiedene Ursachen ( z.B. Parasiten ) aus dem Gleichgewicht geraten - dann vermehren sich die schlechten und die guten werden verdrängt. Meine Emmi hatte als Welpe sowohl Giardien als auch eine Überwucherung mit e-coli-Bakterien - letztere bekamen wir damals durch eine Zufütterung von guten Darmbakterien ( Symbiopet Fa. Symbiopharm ) wieder in den Griff.

Im Augenblick wirst Du wohl notgedrungen auf das Laborergebnis der Kotuntersuchung warten müssen. Erst dann weiss man den oder die genauen Erreger und vielleicht hat er sich ja tatsächlich etwas aus dem stehenden Gewässer des Teiches eingefangen ...

Wenn Du die Ergebnisse hast, stell sie doch bitte ein. Sollte es sich tatsächlich um Giardien handeln, hat Jutta Dir bereits geschrieben, dass sie sich sehr gerne von Kohlehydraten ernähren und Trockenfutter sie also erst so richtig füttert.

Die besten Genesungswünsche für Deinen Pelz und Dir gute Nerven ;)
Viele Grüsse von Martina





" Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Zeit.
Dafür schenken sie uns alles, was sie uns zu bieten haben.
Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat "

(Roger Andrew Caras)

Momo

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10

Dienstag, 15. Juni 2010, 09:00

Hallo,
waren heute morgen beim TA. Blutwerte und Kot soweit in Ordnung. Keine Giardien oder andere Parasiten. Er hat einen deutlichen Vitamin B12 Mangel. Es wird jetzt vermutet das er IBD hat. Na toll, im Internet les ich echt die größten Horrorgeschichten über diese Krankheit. Es ist wohl nicht lebensbedrohlich aber er muß jetzt 2 Packungen von diesem Metronidazol nehmen und 8-9 Wochen ausschließlich dieses Royal Canin Gastr...Ich muß jetzt 4 Wochen lang jeweils 1x die Woche zum Vitamin B12 spritzen. Und in 6 Wochen folgt dann die 2. Blutabnahme. Auf dem Ultraschall war alles in Ordnung. Nieren ok, Darmschlingen/breite alles in Ordnung... Sie meinte dafür das er das schon so lange und immer wieder hat, hätten die Darmschlingen/breite eine "gesunde, normale" Größe. Viele Hunde mit der Krankheit hätten die dann größer/breiter?! Ich hab solche angst das mein kleiner leidet. Ein Lebenlang nur noch Trockenfutter? Kein Brot mal zwischendurch oder mal Hühnchen oder oder oder..... Es kommt wohl meistens bei hellen Hunden zu dieser Krankheit also weiße Hunde bis ins beige rein (Golden Retriever, Mops, Labrador, Spitze, ....) Ich hab keine Ahnung ich finde diese Krankheit echt nur sch...!!! Mein armer Hund.Er ist erst 3 Jahre. Bitte wenn Ihr Erfahrung habt ich freu mich über Eure Antwort. Hab vor Monaten schon mal rein aus verdacht nach dieser Krankheit hier nachgehorcht aber das mein Hund tatsächlich davon betroffen ist, macht mich echt fertig!! ;(
Liebe Grüße Daniela

Martina

Hundikutsikas

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11

Dienstag, 15. Juni 2010, 11:17

Hallo Daniela,

Jutta und ich hatten Dir ja bereits im Thread bezüglich " IBD " geantwortet, dass wir bei einem solchen Verdacht auf keinen Fall Fertigfutter ( u.a. auch wegen dem teilweise sehr hohen Getreideanteil ) füttern würden ...

Die Leidensgeschichte Deines Hundes erinnert mich sehr stark an meine beiden ältesten Hündinnen im Jahr 1994 : sie wurden bis zu diesem Zeitpunkt fast ausschliesslich bekocht und hatten ab und an Durchfall - es wurde ein Befall mit Helicobacter festgestellt - es wurde eine Trippletherapie für beide Hunde verordnet - die Medikamente ( u.a. Metronidazol ) dieser Therapie waren DREIFACH höher verordnet und meine beiden Mädchen wären daran fast gestorben. Nach dem Wechsel in eine andere Tierklinik wurde geschallt ( Magenwände verdickt, Luft im Gedärm, ansonsten unauffällig ) und anschliessen bei beiden Hündinnen der Magen gespiegelt und Gewebeproben entnommen. Cara-Mia hatte blutende Magengeschwüre und Helicobacter - Wanja hatte keinen Helicobacter, dafür allerdings einen entzündlichen ZwölffingerDarm und durch die viel zu hoch dosierte Trippletherapie hat sie heute einen chronischen Leberschaden.

Die Tierärztin in der neuen Tierklinik hat uns damals empfohlen, die Fütterung für vier Wochen auf ein spezielles Trockenfutter umzustellen - danach dann auf Frischfutter zu wechseln. Wir haben das Trockenfutter für 2 Wochen gefüttert und während dieser Zeit wurde die gesamte Symptomatik um einiges besser, aber noch lange nicht gut. Damals habe ich dann in meiner Not Swanie Simon angerufen, " unsere " ganze Leidensgeschichte geschildert und um Rat gebeten. Sie hat mir als erstes eine sehr kompetente Tierärztin empfohlen ( dort wird mal als Patientenbesitzer tatsächlich noch ernst genommen ... ) und als zweites ebenfalls dringend empfohlen, die Hunde auf artgerechte Frischfütterung umzustellen.

Also haben wir zum letzten Mal unsere Mädchen ins Auto gepackt - es wurde nochmals ein komplettes Blutbild einschl. Pankreas beauftragt und wir bekamen enorme Hilfestellung bezüglich der Umstellung auf Frischfutter. Wanja hatte ebenfalls einen Vitamin B 12 Mangel - da habe ich 12 Wochen lang gespritzt. Die Pankreaswerte waren ebenfalls nicht in Ordnung - dafür gab es Enzyme. Für den übrigen Magen/Darmtrakt feingemahlenen Flohsamen und am Anfang nur eine einzige Fleischsorte und eine einzige Gemüsesorte - roh und ganz fein durch den Mixer gejagt. Anstelle der Calciumversorgung mittels frischer Knochen in den ersten Wochen/Monaten ausschliesslich fein gemahlene Eierschalen.

Leicht war es nicht bzw. gerade Cara-Mia hatte sehr oft Sodbrennen und am Anfang des öfteren gespuckt sowie Unmengen von Gras oder auch Erde gefressen. Nachdem die Nahrung dann immer ein bisschen gröber wurde ( wir haben uns extra einen Industrie-Fleischwolf gekauft ), kamen die sogenannten Kondom-Kackwürste : teilweise mit richtig unverdauter Nahrung, aber auch das Problem erledigte sich nach einigen Wochen. Wanja fing sehr früh damit an, rohe Hühnerhälse und anschliessend Karkassen zu fressen - bei Cara-Mia war daran nicht zu denken bzw. sie bekam damals ihre " Knochen " durch den Fleischwolf gedreht.

Alles in allem hat es eine ganze Zeit gedauert, bis wir die Frischfütterung fast problemlos im Griff hatten und noch haben. Ich habe auch festgestellt, dass die beiden roh gezogenen Wölfe überhaupt keine diesbezüglichen Probleme hatten oder haben - die beiden vertragen wirklich alles. Generell kann ich aus diesen Erfahrungen aber sagen, dass es sich trotz Zeit- und Geldaufwand lohnt, einen Magen/Darm-kränklichen Hund umzustellen. Eine weitere Möglichkeit wird hier beschrieben :
www.lupovet.de/downloads/vetimpulse.pdf

Ich wünsche Dir und Deinem kleinen Pelz die richtige Entscheidung und hoffe, dass ich ein bisschen helfen konnte ;)
Viele Grüsse von Martina





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Momo

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12

Dienstag, 6. Juli 2010, 12:18

Hallo,
ich bin es mal wieder...
Langsam aber sicher bin ich echt fertig. Also nach wie vor hat Momo immer mal wieder etwas weicheren Kot. Normal bei der Hitze in den letzten Tagen... Aber ich bekomme noch die "Kriese" beim Tierarzt. War nochmal da zur Kontrolle und zum Vitamin B12 spritzen. Habe gefragt ob es normal sei, dass er sich vermehrt kratzt. Ok hab zum Glück alles absuchen lassen im Fell und drum und dran er hatte eine "Granne" im Ohr die wurde entfernt.(keine Flöhe, Milben usw.) Dann hieß es, ja der verdacht auf IBD besteht ja, also versuchen wir mal unterstützend mit Cortison. Das habe ich abgelehnt. Denn es besteht ja nur der verdacht. Um es genau zu wissen solle ich eine Darmspiegelung machen lassen, es werden Schleimhautproben entnommen und erst dann könne man sagen ob es diese sch... IBD ist. Ich habe aber angst vor Komplikationen. z.B. Verletzung des Schließmuskels. Was soll ich machen? Ich muß am 20.7. nochmal Blut abnehmen lassen um zu prüfen ob das Vitamin B12 OK ist. Ich überlege, ob die auch direkt mal im Blut suchen sollen wie es mit Allergien aussieht. Machen Die sowas beim Hund? Geht der Allergie test über das Blut oder wie machen die das beim Hund? Sollte das alles nichts bringen bzw. sollte ich mich dennoch gegen eine Darmspiegelung entscheiden, werde ich ab meinen Urlaub komplett alles umdrehen. Lupovet mit frisch Fleisch.....oder Platinum mit Fleisch.... Ich kann mir nicht vorstellen, das es die ganze Sache noch drastisch verschlimmert.
Bin dankbar um Eure Infos bzgl. Darmspiegelung. Ob ja oder nein. Eure Erfahrung mit solchen Untersuchungen und wegen dem Allergie test.
L.G. Daniela

WaukiDino

schlecht löschbar

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13

Dienstag, 6. Juli 2010, 12:26

Hallo Daniela!



Meld dich doch mal im gesunde Hunde Forum an, stell dein Problem ein, da bekommst du sicher Antworten, ist ja schon ziemlich spezifisch und die Geschichte zieht sich so hin, das ist nicht gut.
Viele Grüße

Silke

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Martina

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14

Mittwoch, 7. Juli 2010, 08:02


Ich überlege, ob die auch direkt mal im Blut suchen sollen wie es mit Allergien aussieht. Machen Die sowas beim Hund? Geht der Allergie test über das Blut oder wie machen die das beim Hund?


Hallo Daniela,

man kann auch direkt über das Blut testen - Informationen findest Du hier :

www.laboklin.de/pages/html/de/service/ra…nd_allergie.htm

www.laboklin.de/pdf/de/news/laboklin_akt…ab_akt_0206.pdf


Ob Du Deinem Hund eine Darmspiegelung zumutest, musst Du allerdings schon selbst entscheiden - das kann Dir niemand abnehmen. Ich jedenfalls hätte bei meinen Hund mit solchen Symtomen und einem Verdacht auf IBD schon längst die Ernährung umgestellt - Informationen bis hin zu Rat und Tat gibt es hier im Forum mehr als genug. Selbstverständlich kannst Du Dich aber auch an das von Silke vorgeschlagene GH-Forum wenden, das bleibt Dir überlassen.

Ich wünsche Deinem Pelz weiterhin gute Besserung !
Viele Grüsse von Martina





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carlsson

Fortgeschrittener

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Wohnort: unterfranken

15

Mittwoch, 7. Juli 2010, 10:57

ich persönlich halte allergietests über das blut für nicht sehr sicher.

vor jahren habe ich das bei meiner bullyhündin emily machen lassen, da sie massive hautprobleme hatte.
laut bluttest hatte sie eine hochgradige milbenallergie. behandlung hat aber nix genutzt.

erst bei einem anderen tierarzt wurden ihr nach einem ausführlichen blutbild schilddrüsentabletten verschrieben und der spuk mit der haut war vorbei.

soweit meine erfahrungen mit (blut)allergietests beim hund. kann natürlich sein, daß die heute besser sind, ich täte es aber nicht mehr machen lassen.
liebe grüße
von andrea und ihrem bully-mops-spaniel-spitz rudel


Toleranz ist gut.
Aber nicht gegenüber Intoleranten.

(Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter,
1832-1908)

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